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O’Neill Teamriderin Sabrina Cakmakli im Interview

O'Neill Teamriderin Sabrina Cakmakli ist seit Jahren die einzige deutsche Hoffnung in der Pipe. Wir haben uns mit ihr über ihre Saison unterhalten!

Olympische Spiele, Dew Tour, X Games, World Cups…Es gibt wohl kaum einen Contest, bei dem die O’Neill Teamriderin Sabrina Cakmakli noch nicht gestartet ist. Dabei ist ihre Spezialdisziplin die Halfpipe. Als einzige deutsche Athletin überhaupt, hält sie ganz allein die Schwarz-Rot-Gelbe Flagge in der Pipe nach oben und der Erfolg gibt ihr recht! Wir haben uns mit der Wahl-Garmischerin über die aktuelle Saison unterhalten!

Hi Sabi! Wie geht’s dir, wo treffen wir dich gerade an?

Hey ihr Lieben,

mir geht es super, danke! Ihr trifft mich gerade im Hotelzimmer im sehr sehr kalten Calgary an. Wir haben hier diese Woche noch einen Weltcup anstehen.

Sabrina Cakmakli

Wie war deine Saison bisher? Happy?

Naja meine Saison hat leider etwas holpriger begonnen, nachdem ich mir beim ersten Halfpipe Camp in Saas Fee bei einem neuen Trick das Schlüsselbein gebrochen hatte. Ich musste direkt operiert werden und bin somit den ganzen Herbst ausgefallen. Mit etwa 2 Tagen in der Halfpipe ging es dann alleine Anfang Januar in die USA, um mich dort für die X Games und die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten. Mit etwa einer Woche Halfpipe Training im Gepäck durfte ich als 1. Alternate bei den X Games dabei sein und konnte dann letzte Woche endlich mein ersten Wettkampf bei der WM in Park City bestreiten. Ein 9. Platz und 0.8 Punkte, die mir für den Finaleinzug fehlten waren wirklich sehr enttäuschend für mich. Aber ich freu mich wieder zurück zu sein und bin mir sicher mit etwas mehr Training wird sich meine Leistung auch wieder steigern! 🙂

Hast du in diesem Jahr noch andere Projekte geplant?

Vielleicht liegt es daran, dass ich so viele Videos davon gesehen habe, unter anderem von meiner guten Freundin Lena Stoffel 😉 Ich würde super gerne mal nach Japan, um dort auch mal eine andere Seite des Skifahrens kennen zu lernen. Weicher, fluffiger Schnee anstatt eisige Halfpipes hört sich auch gar nicht so schlecht an. Mal sehen, ob das klappt, ansonsten haben wir Ende der Saison noch ein Freeskicamp für den Nachwuchs geplant.

Die letzte Saison war ja eine ganz besondere für dich…du warst unter anderem bei den Olympischen Spielen. Erzähl mal, wie läuft das ganze so ab?

Ja, es war natürlich unglaublich, dass ich zum zweiten Mal bei den Olympischen Spielen dabei sein durfte. Der Wettkampf an sich, läuft auch nicht viel anders ab, als ein Weltcup, jedoch ist das Drumherum um einiges spektakulärer und größer aufgezogen. Vor allem das Olympische Dorf, in dem man tatsächlich Athleten aus der ganzen Welt, aus jeder Sportart trifft, sowie das Deutsche Haus, in dem jeden Abend die Medaillengewinner des Tages gefeiert werden und man gemeinsam mit den Deutschen Athleten eine gute Zeit hat. Natürlich sind auch die Medien viel verstärkter vor Ort, sodass sogar Freeski im Fernsehen übertragen wird 😉 und es ist toll zu sehen, was Olympia bei den Menschen für ein Stellenwert hat. Das bekommt tatsächlich jeder mit.

Sabrina Cakmakli hat immer ein Grinsen im Gesicht!

Hast du auch andere Wettkämpfe besucht?

Ja wir haben auch einige andere Wettkämpfe angesehen. Wahnsinn war natürlich die Stimmung im Eishockey, vor allem weil wir Deutschen so überraschend gut waren. Wir hatten ab dem Viertelfinale jedes Spiel der Deutschen live gesehen, das war schon echt cool. Mein Highlight war jedoch auch Snowboard Halfpipe der Männer. Das Level war unglaublich und live mit zu erleben, wie Shaun White sein allerletzten Run perfekt steht und wieder Gold gewinnt war schon aufregend.

Welchen Moment der Spiele wirst du nie vergessen?

Puh da gibt es einige Momente, die ich sicher nie vergessen werde. Vor allem natürlich die Erlebnisse während des Wettkampfes. Der Tag der Qualifikation, bei dem ich mich echt super gefühlt hatte und so unglaublich viel Spaß am Skifahren hatte. Aber auch die Closing Zeremonie war ein mega Erlebnis. Und unsere letzte Nacht in Pyeongchang, die wir beim Feiern im Deutschen Haus verbracht haben, die werde ich sicher auch nie vergessen! 😛

Waren die Spiele auch dein persönliches Highlight der letzten Saison oder doch eher die X Games oder etwas ganz anderes?

Ja, ich muss ehrlich zugeben, die Spiele waren definitiv mein persönliches Highlight letzte Saison, wobei natürlich mein Start bei den X Games auch ein absoluter Traum war, der endlich in Erfüllung gegangen ist. Leider konnte ich es aber kaum genießen, da ich so Angst hatte, dass ich mich jetzt so kurz vor Olympia noch verletzten könnte. Vor allem auch, weil ich die Teilnahme bei den X Games gegen die Empfehlung meines Verbandes getroffen hatte und somit für mich selbst noch mehr unter Druck stand.

Was würdest du bevorzugen? Eine Medaille bei den X Games oder bei den olympischen Spielen?

Puuuuh, das ist immer die typische Frage, die echt schwierig zu beantworten ist. Ich glaube ich würde tatsächlich eine Olympische Medaille ein wenig bevorzugen, einfach weil Olympia die ganze Welt kennt und es tatsächlich auf den einen einzigen Moment ankommt, auf den man etwa 4 Jahre wartet. In Deutschland sind leider die X Games kaum angesehen und sind vielen Leuten sogar unbekannt.

Wobei ich natürlich gegen so eine X Games Medaille auch nichts hätte 😉

Du bist die einzige deutsche Athletin in der Pipe, wo trainierst du eigentlich und mit wem?

Ich versuche eigentlich meine Base während der Saison immer in Laax zu haben. Jedoch sind wir letztes Jahr zum Beispiel so viel gereist, dass ich fast jede 1-2 Wochen in einer anderen Halfpipe gestanden bin. Eigentlich muss man immer sehr spontan und flexibel sein, so dass man zu jedem Zeitpunkt den besten Schneeverhältnissen und der besten Halfpipe hinterher fliegen kann. 🙂

Letztes Jahr hatte ich das Glück, dass wir gemeinsam mit dem Schweizer Team eine Kooperation hatten und ich somit mit ihnen Trainieren konnte. Dieses Jahr hat Deutschland, Österreich und die Schweiz eine Kooperation gegründet, um gemeinsam ein Halfpipe Team, mit Toni Höllwart als Trainer, auf zu bauen 🙂 ich bin gespannt und freu mich drauf!

Was ist dir besonders wichtig bei der Kleidung, die zum Pipe fahren trägst?

Für mich ist es sehr wichtig, dass die Kleidung natürlich bequem und angenehm zu tragen ist, jedoch sollte Sie auch gut aussehen und meinen persönlichen Style beim Skifahren etwas betonen. Mein absoluter Favourite zur Zeit: Bib Pants, ich liebe Latzhosen beim Skifahren, und die Retro Re-Issue Kollektion von O‘Neill! 🙂

Vielen Dank für deine Zeit, irgendwelche Worte zum Abschluss?

Vielen Dank liebes skiing mag für das Interview! Ich wünsch euch allen einen tollen Winter und ganz viele super Skitage am Berg. Passts auf euch auf. Bis bald, eure Sabi 🙂

 

WIN WIN WIN

Im Rahmen des Interviews mit unserer lieben Sabi verlosen wir ein O’Neill Sweatshirt und eine O’Neill Snowpant!

Circle Surfer Sweatshirt

Mit dem Circle Surfer Sweatshirt sieht man nicht nur verdammt lässig aus, sondern tut auch noch gutes! Das Sweatshirt ist nämlich Teil der O’Neill Blue Initiative und somit bestehen 50 % seiner Garne aus recyceltem Plastikmüll aus unseren Ozeanen. Doch nicht nur das Material und die Story dahinter ist der absolute Hammer, auch der leichte oversized Schnitt, das Retro-Logo und die klare Farbe sind absolute Hingucker.

Shred Bib Pants

Nicht nur Sabi’s Lieblingssnowpant sondern momentan hochmodern ist die O’Neill Shred Bib Pants. Das einzige, was an dieser Hose Retro ist, ist das Design, ansonsten überzeugt die Pants mit Funktion: Vollversiegelte Nähte, O’Neill Hyperdry und flexibles Stretch-Gewebe halten dich warm, trocken und super beweglich. Der tighte Schnitt ist dabei nur noch das Zuckerl!

Um zu gewinnen müsst ihr einfach unseren Facebook oder Instagram Post mit Gefällt mir markieren und den Beitrag mit eurer Wunschgröße kommentieren. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

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