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How To & Guides

How To: Der Guide zur perfekten Skijacke

Skijacke ist nicht gleich Skijacke...Marke, Schnitt, Wassersäule, Atumngsaktivität...es gibt viele Unterschiede, die es zu beachten gilt.

Text inspiriert von MBM-Teamriderin Chevy Challis.

Was soll ich beim Shredden tragen? Eine Frage, die man sich nicht selten selbst stellt. Vor allem die Wahl der richtigen Skijacke stellt dabei ein unerwartetes Hindernis dar, denn immerhin ist sie eines der Schlüsselobjekte eines jedem Outfits. Ganz egal ob Tight Fit oder Loose Fit, funktionell oder stylish: Die Wahl der richtigen Skijacke hängt von mehreren Komponenten ab und kann komplizierter werden, als man denkt…Damit ihr in der Flut von Informationen und verschiedenen Jackets auf dem Markt nicht den Überblick verliert, haben wir hier für euch einen Guide angefertigt, der euch zur optimalen Skijacke leitet.

Was muss beim Skijacken-Kauf beachtet werden?

Soviel vorweg: Es gibt für jeden Shredder da draussen definitiv die richtige Jacke! Die Frage, die man sich selbst beantworten muss ist vielmehr, welche Art Shredder man überhaupt ist? Ist man viel im Park unterwegs? Dann ist vor allem der Style und der Fit der Skijacke ein wichtiger Faktor, die Wassersäule sekundär. Der Powder ist dein Areal? Dann ist vor allem die Wassersäule und die Atmungsaktivität von zentraler Bedeutung. Klar, der Style sollte auch nicht zu kurz kommen, aber Funktion ist im Gelände definitiv das Entscheidende. Wenn du einfach nur shreden willst und nicht an eine spezielle Disziplin denkst, dann ist eine mittlere Wassersäule vollkommen in Ordnung.
Der optimale Kompromiss zwischen Wassersäule, Atmungsaktivität und Style muss nicht unbedingt teuer sein. Bei Blue Tomato gibt es bereits eine große Auswahl an Skijacken für unter 200 €.

Wassersäule konkret!

Wie bereits beschrieben ist eine hohe Wassersäule für alle Powderfreaks ein Muss. Dabei reden wir von einem Wert mindestens jenseits der 10.000 mm Marke, besser sind jedoch sogar 20.000 mm und aufwärts, dann bleibt man auf jeden Fall komplett trocken. Mit der Wassersäule geht auch die Atmungsaktivität einher, das bedeutet, dass eine Jacke mit hoher Wassersäule auch eine hohe Atmungsaktivität hat. Für die slushy und sunny Springdays im Park reicht auch easy eine Wassersäule unter 10.000 mm.

Sabrina Cakmakli’s O’Neill Skijacke vereint Style mit Funktion.

The perfect Fit…die Passform der Skijacke!

Größe und Passform der Skijacke spielt natürlich auch eine zentrale Rolle! Doch wirklich behilflich können wir dort nicht sein, denn das Thema Passform und Größe interpretiert jeder anders. Trotzdem gilt als Faustregel: Die Ärmel der Jacke sollten bei ausgestreckten Armen bis mindestens zum Handgelenk reichen. Außerdem ist es angenehm, wenn die Jacke bis über den Po reicht. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass die Skijacke genügend Bewegungsfreiheit bietet.
Generell tragen Parkrider eher eine Skijacke im Loose Fit oder Long Cut. Freerider bevorzugen eher einen Regular Fit oder an den ganz deepen Tagen ebenfalls einen Long Cut.

Skijacke allein oftmals nicht ausreichend!

Bei der Fütterung der Skijacke gibt es ebenfalls große Unterschiede. Manche Jacken sind stark gefüttert, manche Jacken garnicht. Diese ungefütterten, sogenannten Shell-Jacken finden ihre Anwendung vor allem im Freeride-Bereich. Die Jacken zeichnen sich durch höchste Funktion aus. Damit man am Berg nicht friert, kombiniert man die Shell-Jacket mit einem Baselayer und einem Midlayer.
Mittlere Fütterungen sind ein Kompromiss zwischen den Vorteilen von Shell- und dick gefütterten Jacken. Skijacken mit hoher Isolation finden ihre Anwendung vor allem an kalten Parktagen.
Warum es unterschiedliche Isolationen gibt? Ganz einfach, je weniger die einzelnen Schichten gefüttert sind, desto genauer kann man durch das an- oder ausziehen einer Schicht den Wärmehaushalt des Körpers regulieren. Das ist vor allem beim Freeriden wichtig, denn dort hat man immer wieder Passagen, wo man beispielsweise viel laufen muss und somit mehr schwitzt. Im Park ist das Problem mit der Temperatur nicht ganz so ausgeprägt, weswegen man dort auch dicker gefütterte Jacken tragen kann.

Auch Lukas Joas hat mit Protest einen Partner an seiner Seite, der ihn mit den passenden Skijacken versorgt. credit: Bene Kaiser

Pflegetipps für die Skijacke

Irgendwann passiert es jedem und die Skijacke wird dreckig, ganz beliebt sind dabei die Ärmel, vor allem bei hellen Farben. Doch mit dem Feinwaschgang eurer Waschmaschine und einem extra Waschmittel bekommt ihr auch eure Lieblingsjacke wieder sauber. Wichtig ist, dass ihr der Jacke den Schleudergang und den Trockner erspart. Lieber aufhängen und lufttrocknen lassen!

Adventure! credit: Jojo Heel

Jetzt liegt es an euch…

Mittlerweile haben die meisten Firmen eine Vielzahl an unterschiedlichen Styles, Passformen und Funktionen im Angebot, sodass die Auswahl unendlich groß erscheint. Doch ganz egal für welche Skijacke du dich am Ende entscheidest, achte auf jeden Fall auf unsere angesprochenen Punkte Wassersäule, Atmungsaktivität, Passform und Isolation. Last, but not least muss natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen.
Denkt beim Kauf zusätzlich auch an die Komponenten wie Fair-Trade und Nachhaltigkeit!

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