Share

Travel

British Columbia im Wohnmobil: A dream come true!

Sebi Geiger flog nach Kanada, um dort mit einem Wohnmobil, auf der Suche nach Powder, durch British Columbia zu touren!

Text: Sebi Geiger

Als wir die Neuigkeiten vom Schweizer Reisebüro „Travelhouse Snow“ bekommen haben, dass Nicki und ich einen Trip durch British Columbia machen dürfen, hat es mich sofort von den Socken gehauen. Als ich dann weiter Infos bezüglich unserer Reise erfahren habe, wurde ich immer begeisterter. Mit einem Wohnmobil für zwei Wochen durch British Columbia reisen, verschiedene Skigebiete auschecken und dabei Foto- und Videomaterial produzieren! Gibt’s was Fetteres?

Reisetasche gepackt, neue Völkl Ski montiert und mit Tasche und Skisack nach Zürich zum Flughafen. Flugverbindung: Zürich – Amsterdam, Amsterdam – Calgary! Die Begeisterung und Motivation bei Nicki und mir war hoch, deshalb der Flug umso länger! Vor allem, wenn man, wie ich, im Flugzeug nicht schlafen kann. Aber die neuesten Marvel Filme, haben die Zeit schnell vergehen lassen!

Ankunft in Calgary, Shuttle zum Flughafenhotel, das wichtigste zuerst: „Ceasar“!!! Für alle die nicht wissen was ein „Ceasar“ ist, es ist ein kanadischer Cocktail, ähnlich zu einer „Bloody Marry“, Vodka mit Clamatojuice (Tomaten-, Muschelnsaft) viel Gewürzen und Hotsauce. Klingt absurd, schmeckt aber extrem lecker.

Am nächsten Morgen, nach einem klassischen nordamerikanischen Hotelfrühstück mit Rühreiern, Bacon, Waffeln und extrem viel Müll, ab zum Wohnmobilverleih. Da stand er also, ein fetter Ford F-350 Pick-Up, mit 6,7 Liter Motor und Wohnmobilaufbau auf der Ladefläche! Fettes Teil und unser Zuhause für die nächsten zwei Wochen!

Sebi Geiger und Nicki Antognini vor ihrem Womo! credit: Nicki Antognini / Reverse Mag

Alles eingeladen und auf den Highway Richtung Süden. Als wir dir Grenze von Alberta zu British Columbia überquerten, kamen wir unserem ersten Ziel dem Fernie Alpine Resort immer näher. Ein richtig cooles Skigebiet mit Liften die einen in 6 verschiede „Bowls“ bringen können. Wir sind dort 2 Tage geshreddet, bevor es weiter nach Nelson ging.

Was für ein Licht! credit: Nicki Antognini / Reverse Mag

Das kleine Skigebiet Whitewater mit nur drei Liften ist ca. 30 Minuten von dort entfernt. Auch ein hammer Skigebiet, das richtig schön steile Treeruns und Touring Optionen im alpinen Gelände bietet. Leider konnten wir dort nur einen Tag Skifahren, aber es war sowieso kein Neuschnee in Aussicht.

Shifty Time! credit: Nicki Antognini / Reverse Magazine

Nach einer kalten Nacht im Camper (beide Gasflaschen leer), sind wir weiter Richtung Rossland gefahren, um dort das Red Mountain Skiresort auszuchecken. Ebenfalls ein cooles Skigebiet mit der Option Catskiing zu gehen, mega viele Treerun Optionen und einem extrem riesigen Skitouren Gebiet.

Catskiing in British Columbia! credit: Nicki Antognini / Reverse Mag

Leider war das Wetter nicht auf unserer Seite. +5 Grad und keine Niederschläge in Sicht, hofften wir nördlich auf bessere Schneebedingungen. Deshalb haben wir uns nach einer Nacht auf dem Red Mountain Parkplatz und einem klassischen „Eggs Benedict“ Frühstück auf den Weg in Richtung Revelstoke gemacht. Landschaftlich der absolute Hammer! Riesige Seen, Wälder und traumhafte Passstraßen! Nur einheimische Tiere konnten wir leider nicht entdecken.

Revelstoke war für mich landschaftlich und skifahrerisch die beste Station. Auch wenn das Skigebiet, wie die meisten in British Columbia, nur sehr wenig Liftoptionen bietet, öffnen sich einem damit trotzdem extrem viele Möglichkeiten. Steile Treeruns von denen wir in Europa nur träumen können, fette Tourenmöglichkeiten und wenn das nicht ausreicht und ihr das nötige Kleingeld habt: Catskiing oder Heliskiing wird rund um Revelstoke überall angeboten. Da habt ihr wirklich die Qual der Wahl!

Sebi Geiger sendet einen stylishen Flat 3 Japan. credit: Nicki Antognini / Reverse Magazine

Nach dem wir 3 Tage in Revelstoke verbraucht haben, sind wir direkt auf den 7800 km langen „Trans Canadian Highway“ gefahren, der uns wieder in Richtung Calgary bringen sollte. Gleich nach Revelstoke beginnt der „Rogers Pass“ Nationalpark der richtig fette Tourenmöglichkeiten anbietet. Man muss sich im Visitor Center anmelden, kann sich aber dort auch sehr gut über die aktuelle Lawinengefahr, das kommende Wetter und die verschiedenen begehbaren Gebiete informieren. Der Wettergott hat es am Ende noch gut mit uns gemeint und hat uns an unserem letzten Skitag noch richtig Powder beschert!

Vielen Dank an „Travelhouse Snow“, für die Möglichkeit, einen so geilen Trip erleben zu können!

Die schönste Seite Kanadas: British Columbia credit: Nicki Antognini / Reverse Magazine
Geschäftsbedingungen

Gib bitte deine Email Adresse an, damit wir dich mit News, Updates und den neuesten Angeboten versorgen können. Falls du nicht mehr interessiert bist, kannst du dich jederzeit abmelden. Wir geben deine Daten nicht an Dritte weiter und werden dir nur Nachrichten schicken, die dich auch interessieren. Versprochen!

Read our full Privacy Policy as well as Terms & Conditions.

production