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Recap: Herren Slopestyle – Pyeongchang 2018

Bei leichtem Wind zeigten die Herren beim Slopestyle in Pyeongchang eine krasse Show! Am Ende ging die Goldmedaille an Øystein Bråten.

Titelbildcredit: Eurosport/Getty

Heute Nacht um 2 Ihr war es endlich soweit! Der von vielen ersehnte und heiß erwartete olympische Slopestyle Contest der Herren stand bei Eurosport auf dem Programm! Bereits zur Qualifikation gab es einige Überraschungen, kein Wunder, denn die 12 Finalspots sind unter den 30 Startern extrem begehrt! Trotzdem hätten wir uns nicht ausmalen können, wie wohl ein Slopestyle Finale ohne Henrik Harlaut, Jesper Tjäder, Fabian Bösch und McRae Williams ist. Seit heute früh um 5:15, Start des Finales, wissen wir’s! Es fehlt definitiv die lässige Art von E-Dollo und die WTF-Momente von Jesper! Für den Landsmann der beiden, Oscar Wester, endete die Qualifikation hingegen erfolgreicher. Er holte sich in seinem zweiten Run mit 95,40 Punkten den Top Score in der Quali und darf im Final nun als Letzter starten. Er wurde gefolgt von Andri Ragettli, Alex Beaulieu-Marchand, Øystein Bråten, Nick Goepper, Teal Harle, Gus Kenworthy, James Woods, Elias Ambühl, Ferdinand Dahl, Evan McEachran und Jonas Hunziker. An dieser Stelle muss jetzt schon mal (und wieder) ein Lob ans Swiss Freeski Team ausgesprochen werden: Trotz Noro-Virus konnten drei der vier Athleten das Finale erreichen, das ist eine krasse Teamleistung, auch wenn es heute für keinen der Rider, soviel vorweg, fürs Podium gereicht hat.

credit: Eurosport/Cameron Spencer/Getty Images

Nachdem Slopestyle der Snowboarder, bei dem wir doch etwas enttäuscht waren, wie „unkreativ“ sie die Rails im Parcours nutzten, fanden wir heute beim Slopestyle der Herren Versöhnung. Wir sahen wirklich kreative Lines und technisch extrem anspruchsvollen Tricks im Railgarden, welcher aus insgesamt drei Sections besteht. Auch auf den Kickern sahen wir zum Teil krasse Trickkombos. James Woodsy Woods baute in seinen Run sogar einen Leftside und einen Rightside Triple ein. Nichtsdestotrotz muss auch gesagt werden, dass wir die ein oder andere Bewertung der Judges nicht ganz nachvollziehen konnten. Beispielsweise wurde James Woods‘ zweiter Run mit einer 91.00 bewertet, ein Top Score, den er jedoch, trotz einem Early Off im Railgarden und einem massiven, aber nicht ganz clean gelandeten Switch Triple 1440°, erhielt. Bei anderen Ridern wunderten wir uns wiederum, warum der Score niedriger ausfiel, wie wir es erwartet hätten…just our 5 cents. Am Ende war es der Norweger Øystein Braten, der mit einem extrem cleanen ersten Run verdient der zweite Olympiasieger im Ski Slopestyle ist. Er überzeugte mit einer Tokyo Drift to Tranny to Right Foot Forward Super Fed an der ersten Railsection, einem Switch 270° on to Boxslide to Left Foot Forward Super Fed am Double-Kinkedrail an der zweiten Jibsection und einem Disaster Switch Left 270° on to 270° out an der letzen Jib Section. Über den Drop schmiss er einen Nollie Left Misty 7 Safety. Über die Kicker überzeugte Øystein dann mit einem Left Double Cork 12 Mute, einem Switch Right Double 14 Safety und einem Switch Left Double 14 Tail to Opposite Tail. Mit der Silbermedaille darf Nick Goepper aus Pyeongchang abreisen, dem wir die die Medaille nach seiner schweren psychischen Krankheit gönnen. Er zeigte eine Rainbow to Tranny to Left 2 on Pretzel 4 out Kombo, eine Switch on to Switch Boxslide to Left Switch Disaster 270° on, 270 out Kombo, einen Right 2 on Pretzel 2 out, einen Right Nosebutter Cork 5 Safety, einen Left Double Cork 12 Tail, einen Switch Right Double Misty 12 Mute und einen extrem cleanen Right Triple 14 Mute to Double Japan Grab. Das Podest wird vom Kanadier Alex Beaulieu-Marchand komplettiert. Sein Run bestand aus einem Left Tails 270° on, 270° out, einer Right 270° to Tranny to Disaster Left 450° on am Double-Kinkedrail, einem Right Tails Disaster 450° on am Kinkedrail, einem Left Cork 7 Lui Kang, einem Left Double Misty 12 Tweaked Bow’n’Arrow, einem Right Double 9 High Mute und einem Switch Left Triple 1260° Safety. Der erstplatzierte der Qualifikatation, Oscar Wester, konnte seinen Run leider nicht durchziehen, er hätte mit seinem Run aber mit Sicherheit ein Wörtchen um die Top 3 Platzierungen mitgeredet, genauso wie der Kanadier Evan McEachran.

credit: Eurosport/Getty

Øystein Bråten’s Winning Run

Top 3 Runs

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