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Kühtai Freeride Open

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Kühtai Freeride Open 2026: Erfolgreiche Premiere für den FWT Junior 3* Contest

Am Wochenende war das Kühtai Hotspot des Freeride-Nachwuchses beim Kühtai Freeride Open

Das Kühtai hat sich einmal mehr als feste Größe im internationalen Freeride-Zirkus bewiesen. Am vergangenen Wochenende stand das hochalpine Skigebiet ganz im Zeichen der nächsten Generation von Freeriderinnen und Freeridern. Mit den Kühtai Freeride Open by Innsbruck Tourismus, organisiert von der Freeride Academy Innsbruck, ging erstmals ein offizieller FWT Junior 3 Contest* über die Bühne, und das unter Bedingungen, wie sie besser kaum sein könnten.

Kühtai Freeride Open

Geduld, die belohnt wurde: Neuschnee und Bluebird-Bedingungen

Ursprünglich war der Nachwuchsbewerb bereits für Anfang Januar angesetzt. Aufgrund mangelnder Schneesicherheit entschied sich das Organisationsteam jedoch für eine Verschiebung, eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als absoluter Glücksgriff erwies. Nach intensiven Schneefällen präsentierte sich das Contest-Face am Bewerbstag in Topform. Strahlender Sonnenschein, frischer Powder und beste Sicht sorgten für echtes Freeride-Feeling und ließen nicht nur die Herzen der jungen Athlet:innen höherschlagen.

Bereits zum dritten Mal fand der Bewerb im Kühtai statt, das nur rund 40 Minuten von Innsbruck entfernt liegt und für sein anspruchsvolles, hochalpines Gelände bekannt ist. Die diesjährige Aufwertung zum FWT Junior 3 Event* unterstrich zusätzlich die wachsende internationale Bedeutung des Contests im Nachwuchsbereich.


Kühtai Freeride Open
Kühtai Freeride Open

Neues Contest-Face am Vorderen Grieskogel

Eine weitere Neuerung sorgte für zusätzliche Spannung: Erstmals wurde am Vorderen Grieskogel (2.671 m) gefahren. Das neue Face bot rund 250 Höhenmeter und überzeugte mit abwechslungsreichem Terrain, technischen Rinnen, Cliffdrops und vielfältigen Line-Optionen. Für die U14-Klassen wurde der Start etwas tiefer angesetzt, um altersgerechte und sichere Lines zu ermöglichen.

Die jungen Rider:innen nutzten das Gelände kreativ und präsentierten beeindruckende Runs. Flüssige Linien, kontrollierte Landungen und jede Menge Style prägten das Bild. Besonders in den höheren Altersklassen kam bereits echtes Freeride World Tour Feeling auf, doch auch die Jüngsten zeigten bemerkenswerte Nervenstärke im anspruchsvollen alpinen Gelände. Große Aufmerksamkeit erhielten vor allem die steilen Rinnen im unteren Teil des Faces, die von vielen Athlet:innen souverän gemeistert wurden.


Kühtai Freeride Open
Kühtai Freeride Open

Internationales Starterfeld und knappe Entscheidungen

Mit rund 80 Teilnehmer:innen aus zahlreichen Nationen war das Starterfeld hochkarätig und international besetzt. Vor allem der österreichische Nachwuchs wusste auf heimischem Terrain zu überzeugen. Viele Entscheidungen fielen denkbar knapp aus, oft entschieden Details wie Linienwahl, Kontrolle oder Flow über die Platzierungen. Trotz sportlichem Ehrgeiz stand der respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund: gegenseitiges Anfeuern, Fairness und die gemeinsame Leidenschaft für den Freeride-Sport prägten die Atmosphäre.

Kühtai Freeride Open

Die Sieger:innen im Überblick

U14 Ski Women

In dieser Kategorie setzte sich die Österreicherin Julia Oerley mit 69,33 Punkten durch. Dank ihrer Ortskenntnis im Kühtai gelang es ihr, die geplante Line konsequent umzusetzen. Sarah Krismer (AUT) folgte mit 67,33 Punkten auf Rang zwei, Paula Poesch aus Deutschland komplettierte das Podium.

U14 Ski Men

Der in Tirol lebende Sam Moreno feierte mit 74 Punkten seinen ersten Sieg bei einem Freeride-Bewerb. Besonders sein sauber gestandener Drop in der unteren Felsrinne blieb in Erinnerung. Liam Sampson (USA) und Matous Kalina (CZE) belegten die Plätze zwei und drei.

U16 Ski Men

In einem stark besetzten Feld mit 17 Startern setzte sich Jasper Rogers aus Australien mit 86,67 Punkten durch. Trotz herausfordernder Bedingungen zeigte er bei seinem ersten Antreten im Kühtai einen nahezu perfekten Run. Tobias Albrecht (AUT) und Darian Mischkowski (GER) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

U18 Ski Women

Der Sieg ging an Pippa Brathwaite aus Großbritannien. Trotz anfänglicher Nervosität fand sie schnell in ihren Flow und genoss den Run. Ella Grabner (AUT) und Mar Brunet Bravo (ESP) belegten die weiteren Podestplätze.

U18 Ski Men

Die spannendste Entscheidung des Tages fiel in dieser Kategorie mit 25 Startern. Laurin Oerley (AUT) setzte sich mit 82,67 Punkten durch und wurde mit seinem technisch starken und spektakulären Run zum „Man of the Day“. Toma Trandafir (ROU) und Korbinian Wirth (GER) landeten knapp dahinter.

Kühtai Freeride Open

Event-Atmosphäre wie bei den Profis

Auch abseits des Wettbewerbs bot das Event echtes Weltcup-Feeling. In der Zielarena sorgte professionelle Moderation für Spannung und Hintergrundinfos zu den Runs. Zuschauer:innen genossen regionale Spezialitäten von „Bio vom Berg“ oder entspannten in der Chill-out-Area mit direktem Blick auf das Contest-Face. Partnerstände, Goodies und Gewinnspiele, unter anderem vom Innsbruck 6020 Magazin und Protect Our Winters Austria, rundeten das Erlebnis ab.

Fazit: Kühtai Freeride Open

Der FWT Junior 3 Contest im Kühtai* hat eindrucksvoll gezeigt, wie hoch das Niveau im internationalen Freeride-Nachwuchs bereits ist. Neuschnee, Sonne und ein spektakuläres Face machten den verschobenen Termin letztlich zum Volltreffer. Die Freeride Academy Innsbruck bestätigte einmal mehr ihre wichtige Rolle in der Nachwuchsförderung – und bewies, dass die Stars von morgen schon heute bereit sind für die große Bühne des Freeride-Sports.

Mehr Infos gibt es hier!



Kühtai Freeride Open
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