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Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn – ein Freeride Paradies!

Die Teamrider des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn plaudern über "ihr" Freeride Skigebiet und die Saisonhighlights.

Nur wenige kennen sich im Skigebiet Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn so gut aus, wie die Teamrider des Skicircus Sabine Schipflinger, Martin “Mascht” Kogler, Benjamin Kalra und Jakob Ernst. Das Mädel und die Jungs verbringen jede freie Sekunde am Berg, natürlich am allerliebsten in ihrem “Resort”, dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Wir haben uns mit ihnen über diverse Themen, wie dem Zusammenschluss von Saalbach Hinterglemm Leogang mit Fieberbrunn, die Sicherheit beim Freeriden und vieles mehr unterhalten.

Benjamin Kalra credit: Simon Rainer

Hi Ihr! Stellt euch doch mal kurz unseren Lesern vor…wer seid ihr und was macht ihr?

Martin: Hey, mein Name ist Martin Kogler, ich bin am 12.03.1999 geboren und bin ein Freerider aus Fieberbrunn!

Benjamin: Vor 24 Jahren als halber Inder in St Johann i. T. geboren, habe ich meinen Eltern den Namen Benjamin Kalra zu verdanken. In Fieberbrunn bin ich aufgewachsen. Zurzeit bin ich angehender Spenglermeister, aber meine große Leidenschaft sind die Berge, die ich gerne mit meinen Skiern besteige.

Jakob: Hallo, ich heiße Jakob Ernst, bin 20 Jahre alt, studiere derzeit technische Mathematik in Innsbruck und habe Ski unter meinen Füßen seit meinem 3. Lebensjahr. Und seit 10 Jahren bin ich am liebsten im Tiefschee unterwegs!

Sabine: Hi, mein Name ist Sabine Schipflinger, komme aus Viehhofen, das ist ein kleines Dorf vor Saalbach Hinterglemm. Wenn ich nicht in der Uni in Innsbruck bin, wo ich Sportwissenschaften studiere, nehme ich an der Freeride World Qualifier Tour teil, bin ich als Ausbildnerin im Salzburger Skilehrerverband tätig, arbeite ich als Skilehrer/Skiführer in Saalbach und bin im Sommer als Mountainbike Guide unterwegs.

 

Mascht Kogler credit: Peter Lintner

Wenn ihr nicht gerade im Schnee unterwegs seid, trifft man euch wo am wahrscheinlichsten an?

Jakob: Im Sommer in den Bergen egal ob mit dem Rad, zu Fuß oder beim Bouldern, auch bin ich am Badesee, beim Plantschen und Beachvolleyball spielen. In der Judohalle kann man mich ebenfalls antreffen, denn ich betreibe diesen Sport seit ich fünf bin.

Sabine: Wahrscheinlich irgendwo in Innsbruck, entweder in der Uni oder auf dem Rad, beim Klettern, beim Laufen, beim Shoppen, beim Freunde treffen…

Als Teamrider des Skigebiets Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn hat man den Jackpot gezogen! Wie viele Tage im Jahr seid ihr im Skigebiet unterwegs?

Benjamin: Ich stehe 5 Tage in der Woche auf meinen Brettern, aber dadurch, dass ich sehr viel in der Freeride World Qualifier Tour aktiv und am Filmen mit Sinkflug Independent bin, leider doch irgendwie viel zu wenig! Wenn sich mal ein Zeitloch ergibt, genieße ich Run für Run mit meinen Freunden, egal ob auf der Piste oder abseits!

Martin: So um die 85 Tage.

Jakob: An jedem freien Tag, jedes Wochenende und in den Ferien, ich schätze so ungefähr 80 Tage.

Jakob Ernst credit: Klaus Listl

In welcher Ecke des Skigebiets haltet ihr euch am meisten auf?

Benjamin: Auf alle Fälle im Fieberbrunner Teil, im Wildseeloder Gebiet, ganz einfach weil ich da aufgewachsen bin und jedes Detail kenne.

Martin: Fieberbrunn.

Jakob: Rund um den Hörndlinger Graben, das Tal, welches Salzburg und Tirol im Skicircus voneinander trennt, sowie rund um den Wildseeloder.

Sabine: Jede Ecke des Skigebiets hat seinen eigenen Charme, aber am meisten bin ich am Schattberg/Westgipfel und Reiterkogel/Fieberbrunn unterwegs.

Für alle, die zum ersten Mal im Skicircus unterwegs sind, welche Abfahrten empfehlt ihr?

Benjamin: Puh. Zwölferkogel? Ich kann auf jeden Fall empfehlen, keine Piste am Tag doppelt zu fahren, außer man muss…Es gibt so viele Abfahrten und ich finde, dass jede einzelne zu einer bestimmten Tageszeit etwas besonderes hat.

Sabine: Ist man Pistenskifahrer, sollte man auf jeden Fall die ganze Skicircus Runde fahren, welche mit 72 Pistenkilometer, eine der längsten Skirunden in den Alpen darstellt. Ist man interessiert an Geländeabfahrten, hat das Gebiet rund um den Zwölferkogel einige Spielereien. Vor Allem beim Seekarlift kommt man als Freerider auf seine Kosten!

Sabine Schipflinger credit: Gideon Heede

Habt ihr für unsere Leser einen kleinen Geheimtipp, wo man im Skigebiet noch Powder findet, auch wenn gefühlt alles schon verspurt ist?

Martin: Mhm, das bleibt mein Geheimnis! 😉

Jakob: So einen Geheimtipp gibt man nicht gerne Preis, sonst wäre es ja keine mehr! 😉 Aber rund um den Wildseeloder und um den Lärchfilzkogel sind sehr viele Hänge, wo man lange seine eigene Spur ziehen kann.

Durch den Zusammenschluss von Saalbach Hinterglemm Leogang mit Fieberbrunn wurde der Skicircus noch größer. Welche Vorteile sind daraus für euch entstanden?

Benjamin: Davon abgesehen, dass es wirtschaftlich sicher sehr wichtig ist, hat sich unser “Playground” um ein sattes Stück erweitert. 🙂

Martin: Sehr viele neue Powderabfahrten, einen Funpark und sehr viele Pistenkilometer!

Jakob: Jetzt gibt es mehr Pistenabfahrten, die im Frühwinter auch für uns Freerider sehr interessant sind. Außerdem kommen dadurch Powderhänge vom Spieleckhörn, von der Spieleckbahn und von der gesamten Salzburger-Seite zur Tiroler Seite ins Budget.

Benjamin Kalra credit: Simon Rainer

Während der Saison gibt es zahlreiche Events im Skigebiet…Welches Event ist euer persönliches Highlight?

Sabine: Da ich selber Freeride Contests bestreite, ist der Freeride World Tour Stop in Fieberbrunn auf jeden Fall ein Highlight Event im Skigebiet, ich denke da kann ich für uns alle sprechen!

Benjamin: Ja! Und das Rave on Snow zum Party machen! 😉

Martin:  Die White Pearl Mountain Days sind als Saisonabschluss auch echt cool! Perfekt fürs Chillen zwischen den Firnruns!

Der Skicircus gilt als absolutes Freeride Mekka, trotzdem oder gerade deswegen sollte man die Gefahren auf dem Berg nicht außer Acht lassen. Was macht ihr, um euch am Berg sicher zu fühlen?

Benjamin: Ein sehr heikles Thema! Die letzten Winter haben uns eigentlich auf der gesamten Weltkugel gezeigt, dass es nur sehr selten ohne Wind schneit, dadurch ist der Schneedeckenaufbau sehr instabil und das ist leider nur sehr wenigen bewusst. Die beste Ausrüstung ist sinnlos wenn man nicht damit umgehen kann oder sich zu wenig über die Schneelage informiert. Es sind im gesamten Gebiet Checkpoints verteilt an denen man sein LVS-Gerät auf Funktion testen kann.

Jakob: Ganz genau! Deshalb checken wir zu Beginn eines Skitages den Lawinenlagebericht. Dafür bietet sich der Infopoint in Fieberbrunn sehr gut an, denn darauf ist der LokalerLawinenlagebericht (LO.LA*) zu finden, dieser wird von den örtlichen Experten entwickelt.

Sabine: Unumgänglich ist natürlich auch die Sicherheitsausrüstung, die ich immer dabei habe, wenn ich im Gelände unterwegs bin. Dazu gehört mein LVS Gerät, Schaufel, Sonde, ein Erste Hilfe Set und mein Scott Alpride Lawinenrucksack. Um die Handhabung seines LVS Gerätes zu beherrschen, ist es wichtig immer wieder während der Saison das Suchen mit dem Gerät zu trainieren. Am Schattberggipfel und am Zillstattlift befinden sich LVS-Suchfelder, in denen man Notfallsituationen üben kann. Es befinden sich dort 4 bis 6 vergrabene Sender, welche man in einer vorgegebenen Zeit finden und sondieren muss.

Mascht Kogler credit: Peter Lintner

Vielen Dank für eure Zeit, irgendwelche Worte zum Abschluss?

Benjamin: Ein weggeschmissener Zigarettenstummel verschmutzt 100 Liter Wasser am Berg, also liebe Raucher, nehmt bitte eine Dose mit, in der ihr die Stummel verstauen könnt und werft sie nicht einfach aus dem Lift! 😉

Martin: Ich freue mich schon auf den Saisonstart im Skicircus mit hoffentlich viel Schnee.

Jakob: Habe ich die erste Frage so richtig beantwortet oder hab ich das falsch gemacht? 🙂

Sabine: Vielen Dank für das Interview, liebe skiing! Ein großer Dank geht natürlich auch an das Skigebiet Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn für die super Unterstützung während der Saison! Danke auch an meine weiteren Sponsoren: Fischer, Scott, Pieps, Leki und Riggler Grownupstuff. Auf einen schneereichen Winter!

Jakob Ernst credit: Klaus Listl

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