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Recap: Absolut Park Spring Battle 2017

Fünf Tage lang trafen sich internationale und nationale Freeski Pros im Absolut Park Flachauwinkl, um sich beim Spring Battle noch einmal zu messen!

Fünf Tage lang trafen sich internationale und nationale Freeski Pros im Absolut Park Flachauwinkl, um sich beim Spring Battle — einem der letzten großen Events im Contest-Kalender 2017 —  noch einmal richtig ins Zeug zu legen und einen erstklassigen Run zu filmen. Der Freeskier Quinn Wolferman und die Freeskierin Sofia Tchernetsky überzeugten die Judges mit Style, Schwierigkeit und Sauberkeit ihrer Tricks und gewannen in den jeweiligen Kategorien. 

Quinn Wolferman aus den USA beeindruckte die Judges mit einem Transfer 450, 270 out am Double Kinked Rail, einem Nosebutter 540 in der Quarter Pipe, einem Rightside 270 am Down Rail, einem Bio 9 Reverse Japan, Switch Right an der Spine, einem Double 9 Safety Grab und einem Left Double Misty 10 Safety Grab an den Kickern. Auch die 14-jährige Kanadierin Sofia Tchernetsky legte sich ordentlich ins Zeug, obwohl sie die einzige Freeskierin war, die einen Run einreichte.

Der Slopestyle-Kurs setzte sich dieses Jahr aus einem Double Kinked Rail, einem Down Rail, einem Transfer Rail, einer Quarter, einer Spine und zwei Kickern zusammen. Die Obstacles waren anspruchsvoll und immer wieder fielen unter den Fahrern Kommentare über die massiven Kicker mit ihren 22 und 24 Meter Tables, doch sie boten auch Raum für Kreativität und viel Airtime für fette Corks und Spins. Das Setup sollte herausfordernd sein, denn der Status des Spring Battles war 2017 in der World Snowboard Tour angehoben worden, und zwar auf einen AFP Gold Event. Für die Teilnehmer waren somit mehr Tour-Punkte und ein höheres Preisgeld zu holen: 70.000 US-Dollar wurden insgesamt ausgeschüttet — und das obwohl der Event eher einer entspannten Jam Session unter Freunden glich als einem nervenaufreibenden Contest.

credit: Absolut Park / Sophie Kirchner

Fahrer lieben das Follow Cam Format

Bereits zum dritten Mal wurde das Spring Battle in dem innovativen Contest-Format der Follow Cam Jam Session ausgetragen: Dabei werden die Runs nicht direkt vor Ort bewertet, sondern die Fahrer finden sich in Teams zusammen, filmen sich in mehrtägigen Jam Sessions so oft sie wollen und reichen ein Video ihres besten Runs bei den Judges ein.

Sofia Tchernetsky sagte: „Das Format ist wirklich motivierend, ich habe noch nie so einen Contest gemacht — mit Filmen anstatt zwei formaler Runs, dann Judging und dann einem Finale. Man muss einfach Gas geben für das Video und man hat so viele Möglichkeiten, um das zu tun und seinen bestmöglichen Run zu bekommen, das ist toll!“

Der schweizer Freeskier Kai Mahler war bereits zum dritten Mal beim Spring Battle. Kommt er wieder? „Auf jeden Fall, ja. Es ist immer nice, jedes Jahr. Bis jetzt war das Wetter immer gut, zumindest ein paar Tage, und es ist sick hier.“

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