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Rock A Rail Tour

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Hintertux Park Opening 2026: Parklaps, Rock A Rail und Season-Start im Zillertal

Drei Tage Sonne, ein überraschend starkes Setup im Betterpark, Rock A Rail im Tal und jede Menge bekannte Gesichter. So lief das Hintertux Park Opening 2026 aus Freeski-Sicht.

Das Hintertux Park Opening gehört seit Jahren zu den festen Terminen für den Saisonstart im Zillertal.

Vom 2. bis 4. Oktober 2026 kamen Rider aus verschiedenen Ländern zum mittlerweile 22. Opening an den Hintertuxer Gletscher. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Laps im Betterpark, Side Events, Movie Premieren, Rock A Rail und vor allem die erste größere gemeinsame Session des Winters.

Die Bedingungen waren dabei alles andere als selbstverständlich. Nach einem heißen Sommer hatte der Gletscher stark gelitten. Umso bemerkenswerter war der Job der Betterpark Shape Crew, die unter schwierigen Voraussetzungen ein Setup hingestellt hat, das über das ganze Wochenende richtig gut funktioniert hat.

Betterpark Hintertux: schwierige Bedingungen, starkes Setup

Gerade zu einem frühen Saisonzeitpunkt entscheidet die Arbeit der Shape Crew darüber, wie gut ein Opening wirklich funktioniert.

Und in Hintertux war das dieses Jahr deutlich zu spüren.

Trotz der schwierigen Schneelage standen saubere Kicker, brauchbare Landungen und genug Features bereit, damit sich die Rider über mehrere Tage austoben konnten. Das Setup war nicht einfach nur fahrbar, sondern wirklich gut abgestimmt.

Die Kicker waren on point, die Lines haben funktioniert und der Park war genau das, was man sich für ein Opening wünscht: nicht überladen, aber vielseitig genug für kreative Runs.

Dazu kamen Sonne und vergleichsweise gute Bedingungen, sodass der Betterpark über das gesamte Wochenende der zentrale Treffpunkt blieb.

Gemeinsame Laps statt Contest-Druck

Einer der größten Pluspunkte des Wochenendes war die entspannte Atmosphäre.

Das Hintertux Park Opening lebt davon, dass nicht alles nach Contest aussieht. Viele Sessions entstehen einfach aus dem Moment.

Rider treffen sich am Lift, bauen spontan eine Crew, hängen an einem Feature und pushen sich gegenseitig.

Genau daraus entstehen oft die besten Runs.

Auch 2026 war das deutlich zu sehen. Das Niveau im Park war hoch, aber die Stimmung blieb locker.

Für ein Ski-Mag ist genau das eigentlich der spannendere Teil des Openings: nicht wer welchen einzelnen Trick landet, sondern wie schnell eine ganze Session an Fahrt aufnimmt, sobald ein paar gute Leute gemeinsam unterwegs sind.

Freitagabend: Movie Premiere Night

Am Freitagabend ging es ins Tux Center zur Movie Premiere Night.

Nach dem ersten Tag am Berg war das genau der richtige Programmpunkt.

Alle kamen zusammen, man sah bekannte Gesichter wieder und konnte sich schon mal auf den Winter einstimmen.

Gerade bei einem Opening funktioniert so ein Abend besser als irgendein künstlich aufgeblasenes Rahmenprogramm.

Nach einem Sommer voller anderer Sportarten endlich wieder gemeinsam Ski-Filme schauen, über den nächsten Winter reden und Pläne schmieden.

Mehr braucht es eigentlich nicht.

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Samstagabend: Rock A Rail übernimmt das Tal

Am Samstagabend verlagerte sich das Geschehen vom Gletscher runter zur Talstation.

Dort wartete Rock A Rail presented by Snowfest.

Und das Setup war richtig stark.

Die eingeladenen Rider trafen auf die besten Qualifikanten vom Vortag, und von Runde zu Runde wurde das Niveau höher.

Die Tricks wurden technischer, die Lines kreativer und die Crowd lauter.

Genau diese Dynamik macht Rock A Rail aus.

Street Style statt klassischem Slopestyle, kurze intensive Runs und jede Runde die Chance, noch einen draufzusetzen.

Hannah Langes und Eliasz Kiszka holen die Freeski-Siege

Bei den Freeskiern gingen die Siege an Hannah Langes und Eliasz Kiszka.

Beide konnten sich in einem starken Feld durchsetzen und einen Contest gewinnen, der vor allem durch die Entwicklung über die einzelnen Runden spannend blieb.

Gerade bei Eliasz Kiszka war stark zu sehen, wie viel Momentum aus einem guten Run entstehen kann.

Und auch bei den Frauen war das Niveau hoch genug, dass man am Ende nicht nur von einem gelungenen Event, sondern von einem echten Freeski-Highlight sprechen kann.

Big Congrats an beide.

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